WorkRideBalance – Update

Unglaublich. Dieses Jahr habe ich noch keinen Beitrag veröffentlicht. Dabei ist viel passiert – und auch einiges, worüber es sich zu berichten lohnt. In diesem Beitrag will ich einen kurzen Abriss geben, was sich alles getan hat, und mich damit auch ein wenig selbst unter Druck setzen, ein paar weitere Beiträge nachzureichen, die sich aus diesem Beitrag ableiten.

Neuer Job

Zum 1. Januar 2022 habe ich einen neuen Job angefangen. Diesmal komplett im Home Office mit dem positiven Nebeneffekt, dass mein Arbeitgeber seine Zentrale im schönen Freiburg hat. Positiv insofern, dass ich plane, mein Rad ab und zu mit nach Freiburg zu nehmen, um dort eine Runde zu drehen. Positiv auch, weil viele Kollegen:innen dort auch gerne Rad fahren und ich direkt Anschluss habe.

Die 100%ige  Home-Office-Arbeit hat natürlich auch unmittelbaren Einfluss auf meine WorkRideBalance. Dadurch, dass sich auch meine Tätigkeit verändert hat, kann ich mir aktuell die Zeit noch besser einteilen und kann noch flexibler agieren. Das bringt mich zum nächsten Punkt.

Neues Training

Seit 1. Januar 2022 werde ich von einem Trainer betreut. Das hört sich zunächst mal an wie mit Kanonen auf Spatzen geschossen, wenn man mein Leistungsniveau und meine Trainingsumfänge anschaut. Auf der anderen Seite habe ich vor allem in den vergangenen zwei Jahren gelernt, dass ich eigentlich nichts gelernt habe in den Bereichen Trainings- und Belastungssteuerung. D.h. ich habe viel trainiert, mich aber kaum verbessert. Das wollte ich ändern und bin total happy, mit Freddy von Wattwerk einen super kompetenten Trainer gefunden zu haben. Warum genau er der Richtige ist, und was er macht, beleuchte ich in einem separaten Beitrag.

Mit der Umstellung auf eine strukturierte Trainingssteuerung geht unter anderem ein Trainingsplan einher, den ich Woche für Woche abarbeite. Der Plan beinhaltet in der Regel einen Mix aus unterschiedlichen Trainingseinheiten auf dem Rad und vor allem auch im Kraftraum. Im Zuge dessen habe ich mir fürs Rennrad ein SRM Wattmesssystem zugelegt. Fürs Gravel Bike sollten die SRM Pedale auch demnächst eintreffen. Auch hier werde ich in einem Beitrag berichten.

Indoorequipment

Indoortraining auf meinem Smart Trainer stellt weiterhin einen wichtigen Baustein im Trainingsplan dar. Zu meinem Wahoo Trainer, zum Leeze Boom Board und zu Zwift und Sufferfest habe ich schon einiges berichtet. Dadurch, dass Indooreinheiten mitunter neue Herausforderungen darstellen in Bezug auf eine starrere Sitzhaltung und fehlenden Fahrtwind, habe ich vor allem meine Hosen fürs Indoortraining optimiert und zwei Modelle von LeCol und Assos für den dedizierten Indooreinsatz getestet. Beitrag folgt auch hier.

Sporternährung

Zusätzlich zu einem strukturierten Trainingsplan muss man sich fast schon zwangsläufig mit der richtigen Ernährung befassen. Das war schon immer ein Punkt, bei dem ich einiges an Optimierungspotential bei mir gesehen habe. Das betrifft sowohl die Ernährung rund um die sportlichen Einheiten als auch im täglichen Leben.

Beim Sport teste ich momentan einige Gels, Riegel, Getränke und Proteinshakes. Vor allem bei den Gels habe ich riesige Unterschiede festgestellt beim Geschmack, der Konsistenz und Verträglichkeit. Auch diesbezüglich plane ich einen separaten Beitrag.

Im täglichen Leben achte ich zunehmend darauf, weitestgehend auf Fleisch zu verzichten und den Alkohol- und Zuckerkonsum zu reduzieren. Dafür viel Gemüse und bewusste Ernährung.

DIY Muffins
DIY Muffins

Pläne 2022

Ein weiterer Grund, strukturiert zu trainieren, ist die Erreichung von sportlichen Zielen. Langstrecken-Gravel-Events reizen mich ungemein. Zudem nehme ich dieses Jahr am Black Forest Ultra teil und möchte eine 200 km Tour machen – zunächst mal mit dem Rennrad. Dazu kommt sicherlich noch die ein oder andere spontane Aktion.

Neues Bike

Neues Jahr, neues Rad. Die ewige n+1 Frage beschäftigt mich auch dieses Jahr. An sich habe ich alle Räder, die ich „brauche“. Dennoch reizt mich schon seit Langem ein Mountain Bike mit ordentlich Federweg, d.h. in Richtung Enduro oder Trail+.

Wie könnte es anders sein: ein paar Modelle habe ich bereits ins Auge gefasst. Da mein neuer Arbeitgeber die Möglichkeit von Bike Leasing über Jobrad bietet, werde ich das Angebot diesen Sommer nutzen.

Wie sich die Auswahl gestaltet und was es letztendlich werden wird, erfahrt ihr in einem gesonderten Beitrag – mindestens einem …

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